Gemeinderatswahl 2019

01_Angela_Schirling
Listenplatz 1: Angela Schirling

Angela Schirling, Brunnenweilerstraße 13, Hausfrau, 64 Jahre

Wie wichtig eine qualitätsvolle und verlässliche Kin-
derbetreuung und gut ausgestattete Schulen für
junge Familien sind, erfahre ich durch meine fünf En-
kel unmittelbar. In Eislingen haben wir in den 15 Jah-
ren, die ich dem Gemeinderat angehöre, auf diesem
Gebiet große Fortschritte gemacht. In guter Zusam-
menarbeit mit den kirchlichen Trägern wurden Krip-
penplätze und Ganztagesangebote geschaffen, die
Öffnungszeiten weitgehend den Bedürfnissen der
Familien angepasst und einheitliche Qualitätsstan-
dards entwickelt. Diese gilt es in Zukunft nachhaltig
zu sichern und bedarfsgerecht auszubauen.

Ein weiteres Thema, das mir als leidenschaftliche
Radfahrerin besonders am Herzen liegt, ist die För-
derung des Radverkehrs. Tempo 30 auf allen Innen-
stadtstraßen und die weitere zügige Umsetzung
des Radverkehrskonzepts können vielen Eislingern
Mut machen, vermehrt ihre Wege mit dem Fahrrad
zurückzulegen und dadurch die Stadt von Lärm und
Schadstoffen zu entlasten sowie den Parkdruck zu
entschärfen.

 

02_Peter_Ritz
Listenplatz 2: Peter Ritz

Peter Ritz, Heckenweg 2, Oberstudienrat a.D., 73 Jahre

„Dass noch mehr Eislinger Bürgerinnen und Bürger
Freude an ihrer Stadt haben, sich aktiv am gemein-
schaftlichen Leben , an der Gestaltung ihrer Umge-
bung beteiligen, Spaß auch an der Auseinander-
setzung haben“, ist mein Motto. Ich bin seit 1985  
SPD-Fraktionsvorsitzender. Meinem Eindruck nach
hat sich die Grundstimmung in Eislingen sehr zum
Positiven hin verändert. „Gerne in Eislingen leben“
ist für sehr viele Menschen selbstverständlich ge-
worden.
Ich setze mich seit 2014 mit kostenlosen Deutschkur-
sen für die Integration von Flüchtlingen und Migran-
ten ein, bin Lesepate in der Silcherschule, arbeite im
Demenznetzwerk mit und führe mit Karin Schuster
und Lothar Weccard durch den Eislinger Geschichts-
pfad.
Ich bin zusammen mit Uwe Reik entschiedener Geg-
ner des 20 Millionen Euro Projekts des Autotunnels
hinter dem Rathaus mit 12% Steigung (Mühlbach-
trasse). „Dieses Projekt trennt die beiden Ortsteile
wieder und bringt keine Verbesserung für den Rad-
verkehr“. Die Reduzierung auf je eine Pkw-Spur und
die Öffnung der Brücke für Fußgänger und Radfahrer
und eine parkähnliche Bepflanzung würde dagegen
Eislingen-Nord und -Süd elegant zusammenbringen
(Highline Park Eislingen).
„Die 20 Millionen Euro sind meiner Meinung nach
besser im Wohnungsbau und in der Stadtsanierung
(barrierefreier Zugang zur Stadtbücherei, Lutherkir-
chenareal, Haugareal) eingesetzt“.

 

03_Gurdrun_Igel-Mann
Listenplatz 3: Gudrun Igel-Mann

Gudrun Igel-Mann, Rückertstraße 42, Chemikerin, 60 Jahre

Als gebürtiger Eislingerin liegt mir eine familien-
freundliche Stadtgestaltung für Jung und Alt beson-
ders am Herzen. Dazu gehören für mich Barrierefrei-
heit, ein umfassendes Radwegenetz, flächendeckend
Tempo 30 sowie der Erhalt des zentrumsnahen Ein-
zelhandels. Die Menschen sollen sich in Eislingen
wohlfühlen und gerne hier leben. Dafür setze ich
mich ein.
Dem Gemeinderat gehöre ich seit April 2011 an. Wei-
terhin engagiere ich mich ehrenamtlich in der Luther-
kirchengemeinde als Kirchengemeinderätin und als
Mitglied im Redaktionsteam des Gemeindebriefs.
Anfang des Jahres wurde ich als Hilfsschöffin an das
Amtsgericht Göppingen berufen.
Die Gleichstellung von Frauen und Männern ist mir
als Mitglied der Eislinger-Frauen-Aktion (efa) und
des Kreisvorstands der Arbeitsgemeinschaft sozial-
demokratischer Frauen (ASF) wichtig. Frauen sind in
Parlamenten deutlich unterrepräsentiert. Deshalb
wünsche ich mir, dass bei der Kommunalwahl mehr
Frauen gewählt werden.
Auch im Berufsleben lässt mich die Politik nicht los
– als Referentin arbeite ich in Vollzeit beim SPD-Lan-
desverband in Stuttgart. Ich bin verheiratet und Mut-
ter zweier erwachsener Töchter. Entspannung finde
ich beim Tanzen, Klavierspiel, Lesen, Stricken und bei
Spaziergängen in und um Eislingen.

 

04_Uwe_Reik
Listenplatz 4: Uwe Reik

Uwe Reik, Albstraße 1, Elektromeister, 46 Jahre

Verheiratet, 4 Kinder im Alter von 4, 10, 15 und 18 Jah-
ren und seit 2014 im Gemeinderat.
„Meine ersten 5 Jahre als Stadtrat vergingen wie im
Flug. Vieles wurde erreicht und einiges muss noch
dringend umgesetzt werden. Eislingen ist meine Hei-
mat, hier bin ich aufgewachsen „doa ben i drhoim“.
Und genau deshalb will ich weiterhin die Stadt Eis-
lingen voranbringen und sie gemeinsam mit den Eis-
linger Bürgern gestalten, ein offenes Ohr für meine
Mitmenschen haben und mich objektiv, konstruktiv
und sachlich den Themen nähern – und dabei so
schwätza wia mir d ́Gosch gwagsa isch.
Unsere Stadt hat sich gut entwickelt, jedoch gibt es
einiges, was wir noch weiter verbessern können und
müssen, wie zum Beispiel:
• Kindergärten: Beitragsfrei, flexibel und nah.
• Schulen: Technisch top, sinnvolle Betreuung.
• Wohnen: Endlich eine kommunale Wohnbau GmbH.
• Einkaufen: Innenstadtnah und zu Fuß erreichbar.
• Ein weiterer Markttag am Nachmittag.
• Stadtentwicklung: Fußgänger, Autofahrer und Fahr-
radfahrer auf sicheren Strecken.
• Urbane Schattenplätze aufgrund des Klimawandels.
• Die Spielplätze in Eislingen müssen attraktiver wer-
den – die Neugestaltung des Schillerplatzes ist nur
der Anfang.
• Ein öffentlicher Grillplatz für Eislingen.
Die letzten Jahre waren geprägt von überdurch-
schnittlichen Steuereinnahmen. Das wird nicht so
weitergehen. „Haushalte werden immer in guten
Jahren ruiniert“.

 

05_Ingrid_Held
Listenplatz 5: Ingrid Held

Ingrid Held, Grillparzerstraße 8, Religionspädagogin/Studienleiterin, 57 Jahre

Seit 33 Jahren ist Eislingen meine Heimatstadt, die
sich in dieser Zeit enorm entwickelt hat. Als Gemein-
derätin engagiere ich mich mit Verstand und Herz für
unsere Stadt.
Mein Motto für die Kommunalpolitik: Eine lebens-
freundliche Stadt braucht eine Stadtentwicklung, die
alle Generationen im Blick hat. Das beginnt für mich
bei unseren Kleinsten. Ich befürworte den Wegfall
der Kindergartengebühren, damit die Familien ent-
lastet werden.  Für uns alle ist die Natur in und um
Eislingen eine wichtige Ressource. Mit Bedacht sollte
deshalb auf die Flächennutzung geachtet werden.
Ein cleveres Fahrradwegenetz schont unsere Umwelt
und reduziert den innerstädtischen Verkehr.
Eislingen ist eine Stadt der Vielfalt. Zur Verständi-
gung unter den Religionen bringe ich gerne meine
Kompetenzen ein.
Zu mir privat: Ich habe drei erwachsene Söhne, unter-
richte an der Silcherschule und bin Studienleiterin im
Schuldekanat Göppingen.
Vereinsmitgliedschaften: Liederkranz / Salto Vocale,
Förderverein der Silcherschule und efa (eislinger-
frauen-aktion). In meiner Freizeit fahre ich begeistert
Rad. Gut passt zu meiner inneren Einstellung ein Zi-
tat von Erhard Eppler: „Die Lebensqualität steigt, wo
die Beine etwas mehr und die Ellenbogen etwas we-
niger gebraucht werden.“

 

06_Mathias_Ritter
Listenplatz 6: Mathias Ritter

Mathias Ritter, Langemarckstraße 14, Doktorand der Mathematik, 25 Jahre

Ich setze mich für ein menschliches und modernes
Eislingen ein. Deshalb trete ich nicht nur für den wei-
teren Ausbau des freien W-LANs an öffentlichen Plät-
zen, sondern auch für ein barrierefreies und famili-
enfreundliches Eislingen ein, für ein Eislingen in dem
Menschen aller Alterstufen und jedweder Herkunft
gerne miteinander leben. Deshalb engagiere ich
mich in der Eislinger Arbeiterwohlfahrt, einem Eck-
pfeiler des Eislinger Vereinslebens und Anlaufpunkt
vor allem für ältere Menschen. Kaum ein Maulta-
schenessen findet ohne meine Unterstützung an der
Kasse statt. Um die Familienfreundlichkeit meiner
Heimat zu steigern, streite ich mit dem SPD-Baden-
Württemberg für gebührenfreie Kitas.
Als Pendler bin ich froh über den längst überfälligen
Schritt, dass der Landkreis Göppingen nach langem
Drängen des SPD-Kreisverbandes dem Stuttgarter
Verkehrsverbund VVS als Vollmitglied beitreten wird.
Dies verbessert nicht nur die Anbindung zu den Ar-
beits- und Ausbildungsplätzen vieler Eislinger, son-
dern senkt auf lange Sicht auch die Fahrpreise. Ich
fordere darauf aufbauend den weiteren Ausbau des
öffentlichen Personennahverkehrs, um unsere Stadt
umweltfreundlicher und sozialer zu machen.
Wenn ich gerade nicht meiner Leidenschaft für Ma-
thematik nachgehe, so genieße ich die Freuden der
Literatur oder der Musik, insbesondere auch beim
Standard- und Latein-Tanz.

 

07_Monika_Jirouschek
Listenplatz 7: Monika Jirouschek

Monika Jirouschek, Langäckerweg 17, Bankkauffrau, 57 Jahre

Eislingen ist meine Heimat. Hier bin ich in die Schule
gegangen und seit 1988 wohne ich im Teilort Krumm-
wälden. Ich bin verheiratet und habe 2 erwachsene
Kinder. Ich wohne gerne hier. Die schöne Landschaft
und das gute Miteinander trägt viel zu einer guten
Lebensqualität bei.
Schon immer haben mich die politischen Themen
im kommunalen wie auch in globaleren Zusammen-
hängen interessiert. Als Mitglied der eislinger-frau-
en-aktion e. V. (efa) und frühere Vorsitzende von efa
liegen mir die Themen Gleichstellung und Frau und
Beruf besonders am Herzen. Eine gute und kostenlo-
se Kinderbetreuung halte ich für erstrebenswert.
Ich bin Bankkauffrau und arbeite im Unternehmens-
kundengeschäft der Baden-Württembergischen Bank
in Göppingen.  In meiner Freizeit wandere ich gerne
in der Natur, arbeite im Garten, treffe gerne Freunde
und lese. Wie die unterschiedlichen Menschen gut
zusammenleben, das interessiert mich und dafür
setze ich mich gerne ein.

 

08_Gennaro_Marseglia
Listenplatz 8: Gennaro Marseglia

Gennaro Marseglia, Schmalzgartenweg 1, KFZ-Meister, 57 Jahre

Ich gehöre zu der dynamischen Generation der in Eis-
lingen geborenen Italiener. Seit 38 Jahren engagiere
ich mich im  Forum für Integration.
Beruflich betreibe ich als gelernter KfZ-Meister eine
KfZ-Werkstatt, bin verheiratet und Vater von zwei
Kindern. Als gebürtiger Eislinger möchte ich meinen
Beitrag dazu leisten, dass Eislingen nach den Wün-
schen seiner Bürger umgebaut wird. Eislingen muss
so gestaltet werden, dass alle – Junge und Alte – sich
wohlfühlen. Es ist an der Zeit, dass den Worten jetzt
Taten folgen!

 

09_Nejla_Aydin
Listenplatz 9: Nejla Aydin

Nejla Aydin, Roseggerstraße 33, Sozialberaterin, 58 Jahre

Ich wurde im Süden der Türkei geboren und ging dort
bis zur 6. Klasse zur Schule. Im Alter von 12 Jahren
kam ich nach Deutschland, wo bereits mehrere mei-
ner älteren Geschwister lebten.   Hier strebte ich ei-
nen Handelsschulabschluss an, welchen ich schließ-
lich auch erwarb. Nach meinem Abschluss war ich als
Sozialberaterin bei der Arbeiterwohlfahrt tätig.
Ich bin verheiratet und habe drei Töchter. Seit 1990
lebe ich in Eislingen. In meiner Freizeit unternehme
ich gerne lange Waldspaziergänge mit der Familie,
lese sehr viel und schwimme gerne.
Nachdem ich 10 Jahre lang den Beruf der Sozialbera-
terin ausübte,  begann ich im Kreis Göppingen Integ-
rationskurse für Migranten zu leiten. Nicht nur durch
die Arbeit mit der deutschen Sprache ist mir klar
geworden, dass   Integration nur durch das Zusam-
menwirken von Sprache und genügend Engagement
gelingen kann. Für mich sind dies keine leeren Worte,
die Förderung der deutschen Sprachkompetenz   ist
für mich eine Herzensangelegenheit.

 

10_Andreas_Grupp
Listenplatz 10: Andreas Grupp

Andreas (Linus) Grupp, Mozartstraße 22, Angestellter, 58 Jahre

Ich lebe seit meiner Geburt in Eislingen, deshalb liegt
mir unsere Stadt sehr am Herzen.
In meiner beruflichen Tätigkeit  in der Wohnungslo-
senhilfe Haus LINDE e.V. in Göppingen und als Teil des
Führungsteams der Vesperkirche Göppingen habe
ich viel mit Menschen aus den unterschiedlichsten
sozialen Schichten zu tun.
In meiner Freizeit widme ich mich dem Vereinsle-
ben beim ASV Eislingen e.V. als Vizepräsident und
Abteilungsleiter der HipHop Gruppe. Dadurch habe
ich auch viel mit Kindern und Jugendlichen zu tun.
Diese Erfahrungen möchte ich gerne als Mitglied des
Gemeinderates für die Bürger unserer Stadt nutzen
und einsetzen und mit offenen Augen und Ohren für
sie da sein. Mein Hauptaugenmerk liegt  hier in der
Vertretung der Bürger und der Vereine sowie in der
Entwicklung unserer Stadt.

 

11_Heike_Steinbrecher
Listenplatz 11: Heike Steinbrecher

Heike Steinbrecher, Schumannstraße 82, Schädlingsbekämpferin, 55 Jahre

Mit 50 Jahren habe ich zusätzlich zu meiner Tätig-
keit als Außen- und Innendienst Mitarbeiterin   im
Vertrieb eine Ausbildung zur Schädlingsbekämpferin
absolviert. Daher liegt mir der Insekten-und Natur-
schutz sehr am Herzen.
Ich wandere gerne am Wochenende mit meinem
Hund und schätze dabei das vor meiner Haustür ge-
legene Naherholungsgebiet mit schönen Spazierwe-
gen rund um Eislingen.
Gerne gehe ich regional einkaufen und finde, das
Angebot in Eislingen hat sich in den letzen Jahren
zum Vorteil entwickelt. Man findet ein mittlerweile
tolles Angebot an örtlichen Händlern, das mit Sicher-
heit noch ausbaufähig wäre. Weiterhin liegt mir der
Schlosspark sehr am Herzen und ich würde mir wün-
schen, dort   einen schönen Platz für Begegnungen
für Jung und Alt zu schaffen.
Meine Leidenschaft ist das Lesen  und  die klassische
Musik. Ich besuche gerne mit meinem Mann Austel-
lungen, Opern-und Ballettveranstaltungen.
Eislingen hat noch viel Potential, um sich als eine fa-
milienfreundliche Stadt, in der man gerne lebt, mit
vielen Einkaufs-und Freizeitangeboten zu entwi-
ckeln, und  dazu sollten die Bürger immer gerne ein-
geladen und angetrieben sein, um ihre Stadt mitge-
stalten  zu können.

 

12_Leon_Held
Listenplatz 12: Leon Held

Leon Held, Grillparzerstraße 8, Student, 20 Jahre

Jugendliche sollen genauso mitbestimmen wie älte-
re Semester auch.
Weil ich finde, dass junge Menschen im Gemeinderat
stark unterrepräsentiert sind, lasse ich mich aufstel-
len. Ich bin ein Kind der Stadt Eislingen und kenne
so ziemlich jeden Winkel unserer großen Kreisstadt.
Dies hängt auch mit meinem langen Engagement
im evangelischen Jugendwerk Eislingen zusammen.
Nach meinem Abitur am EKG ging ich 2017 für 11 Mo-
nate nach Jordanien, um dort an einem Internat für
gehörlose Kinder einen Freiwilligendienst zu leisten.
Diese Zeit hat mich sehr geprägt. Deshalb trete ich
Menschen anderer Kulturen offen und neugierig ge-
genüber. Im Moment durchlaufe ich verschiedene
Praktika, um den richtigen Studiengang für mich zu
finden.
Ich setzte mich unter anderem für einen neuen
Grillplatz und für mehr Orte mit freiem W-LAN ein.
Außerdem ist mir wichtig, dass es mehr Fahrradleih-
stationen in der Stadt gibt und Eislingen allgemein
attraktiver für Jugendliche wird. 

 

13_Gönül_Neuen
Listenplatz 13: Gönül Neuen

Gönül Neuen, Karlstraße 26, Verkäuferin, 66 Jahre

Ich bin in der Türkei geboren und lebe seit 49 Jahren
in Deutschland. Seit 46 Jahren bin ich mit meinem
deutschen Mann verheiratet. Ich arbeite halbtags als
Verkäuferin in einem Göppinger Betrieb und küm-
mere mich in meiner Freizeit als Mutter von drei er-
wachsenen Kindern sehr gerne um meine Enkelkin-
der.
Ich fühle mich in Eislingen sehr wohl, weshalb es für
mich selbstverständlich ist, mich in meiner Stadt ein-
zubringen. Ich habe mich lange Jahre als Mitbegrün-
derin und Vorstand im Förderverein für die Silcher-
schule engagiert. Auch bei der Waldwunderwoche
habe ich mehrere Jahre als Jugendleiterin mitge-
wirkt. Als Integrationslotsin bei der Arbeiter-Wohl-
fahrt habe ich mich viele Jahre für die Belange von
Migranten und Migrantinnen im Kreis Göppingen
eingesetzt.
Neben dem sozialen Engagement ist für mich als Vor-
sitzende der eislinger-frauen-aktion das politische
Engagement für ein frauen- und familienfreundli-
ches Eislingen von Bedeutung. Als Stadträtin würde
ich meine Hauptaufgabe in der Gleichstellungs- und
Integrationsarbeit sehen. Aber mir ist auch die inner-
städtische Entwicklung ein Anliegen, zum Beispiel
die Neugestaltung des Schlossparks in der neuen
Stadtmitte.

 

14_Jens_Kocher
Listenplatz 14: Jens Kocher

Jens Kocher, Kelterstraße 56, Rechtsanwalt, 47 Jahre

Als verheirateter Vater von zwei Söhnen ist es mir ein
Herzensanliegen, Eislingen auch für die Zukunft als
lebendige Stadt zu gestalten.
Für mich ist Eislingen der Ort, in dem ich lebe – und
jetzt auch arbeite. Wo alles vor meiner Haus- oder
Kanzleitür liegt: Freizeitaktivitäten im Evangelischen
Jugendwerk, Posaunenchor, Fußball spielen (einst
beim KSG), wandern und radeln in die Umgebung,
abends ausgehen in Lokale und zu Veranstaltungen,
gemeinsam Feste feiern. Aber auch kurze Wege –
ohne Auto, gerne mit dem Rad – zum Einkaufen in
vielfältigen Ladengeschäften. Eislingen soll bleiben
als die Stadt, in der ich gerne bin und mich zu Hause
fühle. Daher braucht es Handeln und Gestalten. Die
Innenstadt muss attraktiv sein für Wohnen, Einkau-
fen und Freizeit. Weiterhin sind gute Ideen notwen-
dig, Eislingen am Funktionieren für seine Bürger zu
halten. Und es ist ein Gemeinsinn zu entwickeln, der
mehr ist als bloßes Zusammenwohnen.
Ich weiß, dass es Geduld und Beharrlichkeit bedarf,
um gesetzte Ziele zu erreichen. Aber es wird sich aus-
zahlen, Eislingen als Gemeinwesen zukunftsfest zu
machen.

 

15_Elif_Umeroski
Listenplatz 15: Elif Umeroski

Elif Umeroski, Kelterstraße 56, Fachkraft für Lagerlogistik, 42 Jahre

Ich bin als erstes von drei Kindern einer Gastarbeiter-
familie in Göppingen geboren und im schwäbischen
Filstal aufgewachsen. Inzwischen ist Eislingen meine
Wahlheimat, in der ich sehr gerne lebe. An Eislingen
schätze ich seine wunderschöne Umgebung, die viel-
fältig und eindrucksvoll ist, so wie die Menschen in
Eislingen, die mich mit großer Offenherzigkeit aufge-
nommen haben.
Als alleinerziehende Mutter von zwei heranwachsen-
den Kindern liegt mir die Vereinbarkeit von Familie
und Beruf am Herzen. Deshalb ist für mich die posi-
tive, vielfältige Eislinger Schullandschaft und deren
Weiterentwicklung von großer Bedeutung. Es geht
um gute Bildung und gleiche Chancen sowie um Kin-
derbetreuungsmöglichkeiten. So wie Bildung in der
Schule kostenfrei ist, muss dies zukünftig auch für
die frühkindliche Bildung in den Kitas gelten.
Ein großes Anliegen für mich ist die Integration aller
Menschen in unserer Stadt. Ich möchte dazu beitra-
gen, dass jeder, gerade weil wir so unterschiedlich
sind, hier eine Heimat findet und sich wohlfühlt.
Als Mitglied der eislinger-frauen-aktion möchte ich
mich für ein frauenfreundliches Eislingen einsetzen.
Ich möchte Möglichkeiten schaffen, die es Frauen er-
leichtern, für ihre Rechte einzustehen.

 

16_Ardian_Ponik
Listenplatz 16: Ardian Ponik

Ardian Ponik, Weberstraße 2, Student der Wirtschaftschemie, 24 Jahre

Eislingen ist für mich nicht nur die Stadt neben Göp-
pingen. Unsere Stadt hat ihren eigenen Stellenwert
verdient, weshalb ich mich für mehr öffentliche Plätze
zur Freizeitgestaltung und zur Begegnung einsetze.
Selbstverständlich sollen diese mit kostenlosem
W-LAN ausgestattet werden.
Der südliche Teil Eislingens, in dem ich selbst wohne,
wurde seit langem vernachlässigt. Deswegen setze
ich mich für eine bessere Verknüpfung der Stadteile
und die Angleichung der Lebensqualität ein.
Die Gebührenfreiheit der Kitas, der weitere Ausbau
des ÖPNV und der Radwege, sowie der städtische
Wohnungsbau sind mir ein besonderes Anliegen. All
das trägt zu einer Stadt bei, in der ihre Bürger gerne
und zufrieden leben, wohnen, und arbeiten können.
Ich wünsche mir, dass Eislingen diese Stadt ist.
Es würde mich besonders freuen im Gemeinderat
meine naturwissenschaftliche Vernunft und Schärfe,
gepaart mit meinen wirtschaftlichen Kenntnissen,
zum Einsatz zu bringen und dem Haushaltsrecht
des Gemeinderates eine noch wichtigere Bedeutung
zukommen zu lassen, damit sich Eislingen finanziell
solide in die Zukunft begeben kann, zum Wohle von
uns allen.

 

17_Heide_Kottmann
Listenplatz 17: Heide Kottmann

Dr. Heide Kottmann, Ziegelhaldenstraße 15, Ernährungswissenschaftlerin, 64 Jahre

Ich lebe seit 43 Jahren in Eislingen. Mir ist es ein gros-
ses Anliegen, dass in Zukunft dem Eislinger Gemein-
derat gleich viele Frauen wie Männer angehören. Ich
fände es schade, wenn die Bürgerinnen und Bürger
von Eislingen auf die Kompetenz, den Sachverstand
und die andere Sichtweise der Frauen bei politischen
Entscheidungen verzichten müssten. Ich bin stolz da-
rauf, dass die Liste der SPD aus 11 Frauen und 11 Män-
nern besteht.
Neben dem Engagement bei der Eislinger SPD bin ich
Kreisvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialde-
mokratischer Frauen (AsF), Sprecherin des Kreisfrau-
enrates und Mitglied bei der Eislinger Frauenaktion
(efa). Ich bin Mitorganisatorin des Internationalen
Frauenfrühstücks Eislingen, das zweimal im Jahr
stattfindet und von Frauen aller Nationen gerne be-
sucht wird.
Mein soziales Engagement liegt mir sehr am Her-
zen. Ich bin richterliche Betreuerin, ehrenamtliche
Bewährungshelferin und Schöffin beim Amtsgericht
Göppingen. Diese wichtigen Ehrenämter mache ich
sehr gerne und mit der nötigen Sorgfalt und Verant-
wortung.
Auf Reisen habe ich gesehen, dass die Meere und
Strände mit Plastikmüll überflutet sind. Ich bin der
Meinung: „Jede und jeder kann einen Beitrag zur
Müllvermeidung leisten“.
Zu Hause verbringe ich viel Zeit mit meinen Schild-
kröten. Langeweile kenne ich nicht. Ich treibe gerne
Sport, mache mit meinem Mann längere Wanderun-
gen und Ausflüge und bin eine „richtige Leseratte“.

 

18_Bernd_Sihler
Listenplatz 18: Bernd Sihler

Bernd Sihler, Friedrichstraße 4, Geograf (MA), 52 Jahre

Ich begrüße den Rückbau der B10 alt. Hier darf man
allerdings nicht stehenbleiben. Damit die Verkehrs-
beruhigung in anderen Gebieten nicht verschlech-
tert wird, sollte man die Geschwindigkeitsbegren-
zung wieder auf 50 km/h erhöhen. Meiner Meinung
nach würde diese sich dann auf 40 km/h von alleine
einstellen.
Ich bin in Eislingen geboren, bin gelernter Maschi-
nenschlosser und studierte Geografie und Biologie.
Heute bin ich bei einem europaweit tätigen Unter-
nehmen beschäftigt.
Ich engagierte mich über viele Jahre ehrenamtlich  
in: der Luthergemeinde Eislingen in der Jugendar-
beit, bei Stups e.V. Stuttgart, mittlerweile Träger von
zwei KiTa‘s und einem KiGa, und einem Studenten-
treffpunkt. Ich bin Gründungsmitglied bei Werkraum
e.V. Karlsruhe, einem Projekt gegen Gewalt und für
Integration, auch von Jugendlichen. Ich unterstütze
die Tierschutzorganisation „Vier Pfoten“ und bin seit
kurzem Mitglied beim BUND.  Außerdem  bin ich seit
einigen Jahren für die Kasse der SPD Eislingen ver-
antwortlich. All diese Erfahrungen bringe ich gerne
in den Eislinger Gemeinderat ein.

 

19_Ulrike_Lorenz-Schöffel
Listenplatz 19: Ulrike Lorenz-Schöffel

Ulrike-Lorenz Schöffel, Kelterstraße 44, Oberstudienrätin a.D., 65 Jahre

Ich lebe seit 37 jahren in Eislingen, bin verheiratet
und habe drei erwachsene Kinder. Übrigens: In Eislin-
gen bin ich als Ulla Schöffel bekannt. Bis vor kurzem
war ich als Lehrerin an einer Göppinger Schule tätig
und habe es immer sehr geschätzt, mit jungen Men-
schen arbeiten zu dürfen. Nun im Ruhestand kann
und möchte ich mich noch mehr für meine Stadt, in
der ich sehr gerne lebe, engagieren.
Es ist mir wichtig, dass in Eislingen ein vielfältiges
und buntes Leben für Jung und Alt möglich ist. Dazu
gehören mehr Plätze mit Aufenthaltsqualität für die
jungen Leute sowie eine barrierefreie Begegnungs-
stätte für die Senioren und Seniorinnen. Es gehört
der zügige Ausbau von Radwegen dazu, auf denen
man sich sicher in Eislingen fortbewegen kann, gute
Einkaufsmöglichkeiten in der Innenstadt und die
Schaffung von bezahlbarem Wohnraum.
Mein besonderes Engagement gilt der eislinger-frau-
en-aktion. Seit 25 Jahren setze ich mich für die Inter-
essen und Belange der Eislinger Frauen ein. Dazu ge-
hört ein kinder- und familienfreundliches Eislingen,
in dem Beruf und Familie für Frauen und Männer ver-
einbar sind. Dazu gehört auch das wichtige Thema,
Qualität und Gebührenfreiheit der Kitas unter einen
Hut zu bringen.

 

20_Helmut_Raichle
Listenplatz 20: Helmut Raichle

Helmut Paul Raichle, Habichtstraße 3, Beamter, 54 Jahre

Ich arbeite seit vielen Jahren im Bereich der öffent-
lichen Liegenschaftsverwaltung. Haushaltsthemen,
Bausanierungen und Flüchtlingsunterbringung sind
alles keine Fremdworte im Kreis Göppingen für mich.
Seit Januar bin ich bei der Landesverwaltung tätig. Als
zweifacher Familienvater möchte ich dieses Wissen
auch für Eislingen einsetzen: Günstiger Wohnraum,
gute Schulgebäudeinfrastruktur und ein gestärktes
Eislingen durch effektive Ressourcennutzung. Ich bin
der Überzeugung: „Nur aktiver Ressourceneinsatz für
den Mensch bringt eine Gemeinde weiter!“
In meiner Freizeit bin ich aktives Vereinsmitglied und
Segelflieger in Geislingen. Gerne betrachte ich das
Filstal und die Alb von oben. Als Motorradfahrer er-
kunde ich die Region auf der Straße.
Um die Stadt Eislingen für Bürgerinnen und Bürger
attraktiv und lebenswert zu gestalten, will ich mei-
ne Ideen und Lösungsvorschläge in den Gemeinderat
mit einbringen.

 

21_Hülya_Aydin
Listenplatz 21: Hülya Aydin

Hülya Aydin, Roseggerstraße 33, Schülerin, 18 Jahre

Mein Name ist Hülya Aydin und ich bin 18 Jahre jung.
Ich wohne in Eislingen-Süd und bin auch hier gebo-
ren. Derzeit bin ich in der Endphase meiner Schulzeit
und mache mein Abitur am Erich-Kästner-Gymnasi-
um. In Zukunft plane ich auf Lehramt Englisch und
Politik zu studieren, da mich in der Schule diese The-
men auch sehr reizen. Des Weiteren bin ich aktiv im
Evangelischen Jugendwerk Eislingen und mag es sehr
mit Kindern zusammenzuarbeiten. Daher ist es auch
mein großer Wunsch, Lehrerin zu werden. Ich mache
auch sehr gerne Sport, insbesondere ist mein Hobby
Zumba zu tanzen und regelmäßig ins Fitnessstudio
zu gehen. Außerdem habe ich eine Leidenschaft für
das Schauspiel und für das Singen, weswegen ich
auch das Zusatzfach Literatur und Theater in der
Schule belege und von klein auf in Chören gesungen
habe.
Ich würde es unheimlich interessant und spannend
finden, bei den „Großen“ mitsprechen und die Jugend
Eislingens im Gemeinderat vertreten zu können.
Ich denke, dass ich einen gewissen neuen Schwung
mitbringen und auch neue Perspektiven und Denk-
anstöße, die ursprünglich gar nicht in Planung wa-
ren, liefern könnte. Mir ist es wichtig, etwas für ein
schönes Wohlbefinden in Eislingen zu erreichen und
insbesondere etwas im Thema Jugend zu bewirken,
wie beispielsweise neue Grillplätze oder weitere öf-
fentliche Freizeitmöglichkeiten zu gestalten.

 

22_Hans-Ulrich_Weidmann
Listenplatz 22: Hans-Ulrich Weidmann

Hans-Ulrich Weidmann, Ziegelbachstraße 19, Industriekaufmann, 61 Jahre

Quasi seit es das Internet gibt, gibt es auch eislin-
gen-online. Ich bin ein wenig stolz auf meine Pro-
grammierarbeit und vor allem darüber, wie viele Ein-
zelpersonen, Vereine, Kirchen zum Gelingen dieses
online-Portals für unsere Stadt mitarbeiten. Ehren-
amtlich selbstverständlich, wie ich auch. Die Pflege
ist ganz schön zeitintensiv. Doch Technik liegt mir.
Sie prägt auch meine Erwerbsarbeit als technischer
Kaufmann in einem großen optischen Konzern.
Ich bin ein Langstreckenläufer – in jeder Hinsicht. So
organisiere ich seit einem Vierteljahrhundert in je-
dem Sommer mit einem tollen Team das AWO-Camp
der Fantasie für Kinder mit und ohne Behinderungen.
Als AWO-Kreisvorsitzender kenne ich den ganzen
Bogen des Lebens von der Kindertagesstätte bis zur
Altenpflege. Außerdem koordiniere ich die SPD in Eis-
lingen gerne als deren Vorsitzender. Zeit für all meine
Aktivitäten lässt mir meine Frau Leni Breymaier, die
inzwischen als Bundestagsabgeordnete zwei Wochen
im Monat in Berlin ist.
Eislingen hat sich in den letzten Jahren gut entwi-
ckelt. Ich möchte, dass es so weitergeht; die Innen-
stadt muss gestärkt werden, Wohnen muss in allen
Einkommenshöhen bezahlbar sein.

 

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